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Operation Taifun

(Spion wider Willen)

Regie: Alfons Balcazar
Drehbuch: Tony Delom
Art-Direktor: Michael Lluch
Bild: Victor Monreal
Kamera: Peter Rohe
Musik: Claude Bolling
Standphotos: Wolfgang Trändle
Bauten: Will Vierhaus
Herstellungsleitung: Franz Thierry
Gesamtleitung: Dr. Alfons Carcasona

PersonenDarsteller
GaryGeorge Martin
MonicaVivi Bach
Klaus Klaus-Jrgen Wussow
SilvanaRosalba Neri
BillMichael Monfort
IvanIgnazio Leone
Prof. RowlandGeorges Chamaral
Electra IVittorio Sanipoli

und andere

Die Handlung

Wird es einer mächtigen, gefährlichen Gruppe gelingen, einen Atomkrieg zwischen den großen Mächten zu entfesseln? Jedenfalls treibt die Organisation ELECTRA ein gefährliches Spiel, als sie Colonel Randolph von der US Air Force die Wahnsinnsdroge einflößen lässt, der daraufhin nur in letzter Sekunde daran gehindert werden kann, den Start der interkontinentalen Atomraketen auszulösen.

Zum Glück beschließen Amerikaner und Russen, vertreten durch ihre Agenten Bill und Ivan, ein gemeinsames Vorgehen gegen ELECTRA, dessen erster Schritt die Übergabe der von Professor Rowland entwickelten Gegendroge an die Russen ist. Das Köfferchen mit den schriftlichen Unterlagen und chemischen Instrumenten soll an einem neutralen Ort, anl„álich einer großen Juwelenausstellung in der Villa Van Hallen in Hamburg, bergeben werden. Aber auch die Organisation ELECTRA ist auf der Hut, da sie bereits vorteilhafte Verkaufsverhandlungen wegen der Wahnsinnsdroge führt; und die attraktive Agentin Silvana und ihr Begleiter Klaus verstehen es dann auch, Professor Rowland und seine liebenswerte Assistentin Monica in eine Falle zu locken: In einem kurzen Kampf wird Rowland getötet, während Monica von dem berhmten Juwelendieb Gary, genannt El Lince , der sich gerade einige kostbare Schmuckstcke angeeignet hat, gerettet wird. Was dann folgt, ist eine atemberaubende Verfolgungsjagd quer durch die Hansestadt, ihre Umgebung und das Hafengelände, bis es Gary mit Geschick und Glück gelingt, die drei an dem Gegenmittel interessierten Gruppen bzw. ihre Vertreter Ivan, Bill und Klaus abzuschütteln und Monica mit dem kostbaren Köfferchen auf sein im Hafen liegenden Lastschiff zu retten.

Als Monica am nächsten Tag die Dokumente bei der amerikanischen Botschaft bergeben will, springt den Anwesenden eine Stehaufmännchen-Puppe entgegen. Unterdessen ist es der ELECTRA-Gruppe gelungen, sich Gary's zu bemächtigen, der unter dem Einfluss der Wahrheitsdroge zwar offen zutage treten lässt, dass er eigentlich rein zufällig in die Sache verwickelt wurde, auf der anderen Seite aber nichts von dem Köfferchen erwähnt....

Zum Schluss der Verhandlungen ist Gary bereit, die Dokumente gegen eine hohe Summe an die Organisation zu verkaufen. Er kann der ihm gestellten Falle geschickt ausweichen und auf sein Boot entkommen nur um dort in die Hände von Bill und Monica zu fallen, die ihm die Folgen seines Handelns vorhalten. Aber Gary wäre nicht El Lince, wenn er nicht auch jetzt wieder entkommen wrde und auch den Leuten Ivans mit Geschick zu entwischen verstünde.

Die Organisation ELECTRA ist indessen bestrebt, nicht nur den Verkauf des Gegenmittels voranzutreiben, sondern auch Monica der fremden Gruppe auszuliefern; sie wird in die Luxusvilla gebracht, die Electra I sich in der einsamen Bergwelt der italienischen Alpen errichtet hat und die von Außenstehenden nicht erreicht werden kann - allerdings von dem Tausendsassa Gary doch, dem es sogar gelingt, in die Villa einzudringen und sich mit Monica zu besprechen.

Bei dem in der schweigenden Schneelandschaft mit höchster Spannung erwarteten Austausch versteht es Gary geschickt, zwischen den beiden Gruppen einen Kampf entstehen zu lassen und sich auch des Geldes sowie des kostbaren Gegenmittels zu bemächtigen - bis Monica entdeckt, dass Electra I mit der Wahnsinnsdroge in einem von Klaus gesteuerten Hubschrauber zu entkommen sucht. Unter Einsatz seines Lebens vermag Gary, der sich jetzt erst der weittragenden Bedeutung der Mittel bewusst wird, auch dies zu verhindern und kann somit Monica überzeugen, dass doch ein guter, ernster Kern in ihm steckt...